Drei Tipps für Social Media Marketing in der Kanzlei

Auch für Steuerberater und Rechtsanwälte kann es interessant sein, über soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook, Google+, Xing oder YouTube neue Mandanten anzusprechen oder bestehenden Mandanten einen Mehrwert zu bieten. In jedem Fall erhöht die Präsenz dort auch das Suchmaschinen-Ranking der Kanzlei-Webseite insgesamt. Doch wie können Kanzleien ihren Social Media Auftritt verbessern? Hier drei Tipps aus unserer Praxis.

1. Auf den Inhalt kommt es an

Natürlich ist Aktualität wichtig, denn verwaiste Accounts wirken abschreckend und werfen ein schlechtes Bild auf Sie. Aber es kommt nicht nur darauf an, möglichst viel und jeden Tag zu posten, sondern viel wichtiger sind qualitativ hochwertige Beiträge in gewisser Regelmäßigkeit. Ein Account, der nur als automatische Linkschleuder zur eigenen Webseite missbraucht wird, interessiert keinen. Posten Sie Dinge, die Sie selbst spannend oder unterhaltsam finden und die Sie auch selbst lesen würden. Steuernews, Rechtstipps, Zitate und Schnappschüsse von unterwegs mag jeder Leser. Das ist ein echter Mehrwert, der beachtet und weiterempfohlen wird. Geben Sie hochwertige Tipps und antworten Sie auf Fragen – das macht Sie beliebter und bekannter.

2. Vernetzten Sie Ihre Profile

Vernetzten Sie die Social-Media-Profile der Kanzlei, Ihr Kanzlei-Blog und Ihre Kanzlei-Webseite untereinander. So können Besucher eines sozialen Netzwerks direkt auf Ihre Kanzlei-Webseite gelangen und umgekehrt. Fakt ist: Auch bei der Suchmaschinenoptimierung und beim Ranking zählt jede Verlinkung. Beachten Sie aber, dass jedes installierte Social Media Plugin einen entsprechenden Datenschutz-Hinweis im Impressum erfordert.

3. Analysieren Sie das Benutzerverhalten und reagieren Sie darauf

Wenn Sie aktiv im Social Web unterwegs sind, werden sie es öfter erleben, dass Sie von Mandanten auf bestimmte Beiträge angesprochen werden – über die Plattform oder persönlich. Zudem können Sie auf bestimmten Plattformen wie z.B. Ihrem Kanzlei-Blog oder dem Facebook-Profil auch sehen, wie oft ein Beitrag gelesen oder sogar weiterempfohlen wurde. Wenn gewisse Themen ein besonders großes Interesse auslösen, sollten Sie mehr davon bringen.

12. Dezember 2017|Kanzleimarketing, PR, Social Media, Tipps|